Samstag, 25. August 2012

Vorstellung: Superman Comic

Neulich auf der Gamescom wurde mir während des Wartens in einer sehr langen Schlange ein kleines Heftchen in die Hand gedrückt: Ein Superman Comic.
Ich mag Comics, aber selbst gekauft habe ich mir eigentlich noch nie eins. Die waren mir im Vergleich zu Manga zu teuer. Heißt natürlich nicht, dass ich deswegen keine mag.
Jedenfalls staunte ich dann nicht schlecht, als ich sah, dass es sich um den ersten Comic der Reihe handelte. Denn: Panini Comics legt nun vielerlei Comicserien neu auf, damit auch neue Leser einen perfekten Einstieg erhalten können. Die Idee finde ich gut, aber wie der Comic umgesetzt wurde, lest ihr im Folgenden.


So sieht das Heft aus. Preislich ist es für 4,95€ erhältlich und umfasst 2 Stories, nämlich die von Superman und als Bonuscomic die Geschichte von Supergirl.

Mit viel Action geht es direkt zu Anfang los.
Die Seiten sind prall gefüllt, kräftig coloriert und strotzen nur so vor Explosionen.


Auch Supergirl wird kurz vorgestellt. Das aber in einer seperaten Geschichte.


Nicht nur Superman oder Supergirl wurde neu aufgelegt. Auch Batman präsentiert sich beispielsweise neu. Neben den beiden populären Helden, finden sich auch andere Superhelden in neuen Geschichten ein. Beispiel: Justice League, Flash, Catwoman, Aquaman


Die Serien werden neu aufgelegt und angepasst. "Perfekter Einstieg für neue Leser", was nachvollziehbar ist, schließlich ziehen sich die ganzen anderen Geschichten seit Ewigkeiten hin und erzeugen bei einem Neuling auf den ersten Blick ein chaotisches Durcheinander.


Superman steht in diesem Comic am Anfang seiner "Karriere". Um das ganze realistischer darzustellen wurde er daher noch nicht in seinem richtigen Outfit dargestellt. Stattdessen trägt er halb zerschlissene Jeans und ein Shirt mit seinem Logo. Sein professionelles Outfit wird er erst später kriegen. Ebenso sind seine Kräfte noch nicht vollkommen ausgereift. Er ist Superman, aber eben erst dazu geworden. Die Menschen in der Stadt kennen so etwas nicht: Jemand, der Kugeln abwert und sich atemberaubend schnell bewegt. In dieser Geschichte ist Superman der Erste seiner Art und ruft so einiges an Erstaunen hervor.
Die Stadt ist korrupt und so entschließt er sich, den Leuten zu helfen und die Stadt zu verändern.

Supergirl ist in ihrer Geschichte gerade erst auf der Erde gelandet und deswegen natürlich verwirrt. Sie weiß nicht so sie ist und wieso. Viel wird aber auch hier noch nicht erzählt. Einzig die Ankunft, die Kontfrontation mit dem Militär und das Auftauchen von Superman wird hier kurz angeschnitten.

Trotz der dynamischen und farbigen Bilder muss ich allerdings sagen, dass der Comic recht schnell gelesen ist und dem Preis mit dieser Seitenzahl nicht gerecht wird. Vielleicht liegt es daran, dass es der erste Band ist und die folgenden Comics werden vielleicht üppiger gefühlt sein.
Wünschenswert wäre es, denn so kommt man als Leser gar nicht richtig mit dem Lesen in Fahrt, da ist die Story auch schon vorbei. Und wer will dafür schon 4,95€ zahlen, wenn man nicht gerade eingefleischter Fan ist?

Ich mag Superhelden, aber Superman war noch nie wirklich mein Favourit. Den Comic werde ich wohl aus diesem Grund nicht weiter kaufen. Aber auch aus dem Grund, dass man hier viel Geld für wenig Lesestoff bezahlt. Und irgendwie hatte ich auch ein flüssigeres Lesen erwartet. Vielleicht bin ich da aber auch zu sehr an Manga gewöhnt.

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