Dienstag, 11. September 2012

Test: Shave-Lab

Ich hatte vor einiger Zeit von Shave-Lab gehört, einem Online-Unternehmen, welches eigene Rasierer und die dazugehörigen Klingen verkauft.
Da ich eigentlich nur Gutes darüber las und auch der Preis nicht unermesslich hoch war, entschied ich mich zum Testen.
Gekauft habe ich gleich 2 Startersets: Eins für die Frau und in dem Falle für mich, eins für den Mann, für meinen Freund als Mittester.


Aber erstmal zum Online-Shop:
Das Design ist modern und hell gehalten. Die Seite macht einen seriösen und aufgeräumten Eindruck. Man erhält einen postiven ersten Eindruck.
Die Navigation ist übersichtlich angeordnet und unterteilt in Unterkategorien.
Weitere Infos wie Versandkosten, Kontakt usw. findet man unterhalb der Seite.
Der Hauptteil besteht überwiegend aus Fotos und wenig Text. Das finde ich sehr gut und übersichtlich.
Trotz der vielen Bilder wird der Kunde nicht davon erschlagen und erhält nur die Infos, die auf den ersten Blick wichtig sind.
Rasierer und Klingen sind geordnet, mit Bild und Preis versehen und somit direkt vergleichbar.
Für mehr Details klickt man das Produkt an und erhält dann weitere Infos und bei den Rasierern sogar eine 360° Ansicht.




Bezahlen kann man ganz einfach via:
Vorkasse
Paypal
Kreditkarte
Lastschrift
Giropay

Der Versand erfolgt direkt nach Zahlungseingang und ging in meinem Fall recht fix.
Die Versandkosten von 2,95€ innerhalb Deutschlands sind vollkommen ok. Express kostet 6,95€.

Bei meiner Bestellung hatte ich mich, wie bereits erwähnt, für 2 Startersets entschieden.
Das praktische an diesen Sets ist, dass man nicht gleich massig Klingen kaufen muss.
Ab knapp 15€ bekommt man bereits das erste Set: 4 Klingen nach Wahl plus den ausgewählten Rasierer. Dabei kann man bei den Klingen pro Geschlecht je 3 Arten aussuchen. Der Preis variiert je nach Klingenart. Bei dem Rasierer hat man ebenfalls eine große Auswahl, wobei hier natürlich auch die Preise schwanken.

Ich habe mich für den Rasierer "FIRE-WHITE EDITION" mit P.L.4 Klingen für 14,95€ entschieden.
Für meinen Freund war der "CINQUE-BLACK EDITION" mit P.6 Klingen für 15,95 € gedacht.



 
Die Rasierer kamen in einem Luftpolsterumschlag mit Siegel, damit man sehen konnte, dass das Paket nicht geöffnet wurde.
Beide Sets kamen unbeschadet und gut verpackt an.
Die Sets kommen in einem kleinen Karton, entweder in schwarz oder weiß, angepasst an die Farbe des Rasierers.


Der Eindruck von den Rasierern war zunächst ok.
Dann kam der Praxistest.







Mein Freund hat seinen Rasierer direkt abgeschrieben.
Beim Rasieren wurden seine Barthaare nicht richtig geschnitten, sondern vielmehr rausgerissen.
Er war damit überhaupt nicht zufrieden, denn auch beim "Abklopfen" des Halters gab es direkt Probleme: Die Klinge sprang sofort raus.
Der Rasierer lag an sich gut in der Hand, zu gebrauchen war er aber für ihn nicht.

Meine Mutter hatte mit dem gleichen Rasierer, aber meiner Klinge keine Probleme.
Sie beschwerte sich nur darüber, dass sie das Gefühl hatte, dass der Rasierer nicht richtig rasieren würde. Glatt waren ihre Beine danach aber schon, sodass das für sie ok war.

Nun zu meinen Eindrücken:
Bei meinem Rasierer hielt die Klinge, das Austauschen mit einer neuen funktionierte gut.
Das Rasurergebnis schwankt je nach Körperregion.
Unter den Achseln hatte die Klinge Probleme alles zu erfassen. Außerdem hatte ich teils das Gefühl, der Halter würde mir aus der nassen Hand rutschen, obwohl in der Beschreibung die gute Griffigkeit betont wurde. Das hatte ich bei meinem vorigen Balea Rasierer nicht.
Die Beinhaare sind leichter zu rasieren, weil dort die Haut wohl glatter und somit besser für die Klingen ist. Trotzdem muss man auch hier mit beiden Klingentypen (ich habe beide ausgetestet) mehrfach drüber gehen.

Dann habe ich das Ganze mit einer Trockenrasur getestet. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Rasierer sogar besser rasiert, als im Nassverfahren.
Im Großen und Ganzen muss ich aber sagen, dass ich keinen großen Unterschied zu dem Balea Rasierer festgestellt habe.
Durch das, was ich im Internet an Tests und dem Unternehmen selbst gelesen habe, war ich dann doch über das Ergebnis negativ überrascht und dementsprechend enttäuscht.

Fazit:
Ich würde generell nicht komplett von Shave-Lab abraten, allerdings auch keine allzu großen Erwartungen setzen.
Die Rasierer sind preislich ok, ebenso die Klingen. Dennoch überzeugt das Rasurergebnis nicht vollkommen, besonders im Vergleich zu anderen günstigen Rasierern (hier: Balea).
Anscheinend wurde mehr Wert auf Design und Aussehen wert gelegt.
Ich werde dort wahrscheinlich keine Klingen nachkaufen und stattdessen weiter nach einem besseren Rasierer Ausschau halten.

Kommentare:

  1. Wow, enttäuschend! Ich wollte Shave-Lab eigentlich auch eine Chance geben, aber nach deinem Bericht spar ich mir das wohl besser.

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    1. Also super schlecht sind die ja nicht. Ist auch immer eine Frage der eigenen Vorliebe und Gewohnheit. Preislich sind die Produkte nicht so teuer, dass man sie nicht ausprobieren könnte. ;)

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  2. Danke für den Beitrag hat mir geholfen bei meiner Suche nach dem richtigen Rasierer

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  3. Da wie Luft Molekül vorher erwähnt hat, die Rasierer nicht so teuer sind. Habe ich es mal getestet und bin positiv überrascht. Jedoch überzeugt mich das nicht ganz, um auf einen anderen Rasierer um zu steigen.

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  4. Hallo, vielen Dank für den tollen und ausführlichen Bericht. Hat mir mal wieder sehr weitergeholfen bei meiner suche nach dem richtigen Rasierer :) VG

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  5. Hallo, danke für den interessanten Bericht, gut zu wissen wie die Shave-Lab Rasierer so sind.

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